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Bericht

[2.Dezember]Advent ohne Punsch
[1.Dezember]Wandern & Wien
[25.November]Kein Wintermarkt am Riesenradplatz
[25.November]Nächtliche Spaziergänge
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Bronner im Orpheum

20.12.2005

Gerhard Bronner im Orpheum

Vom G´schuften Ferdl bis zum Pensions Ferdl
Ein Programm durch 55 Jahre Kabarett
Viele Klasiker und auch viel tiefsinniges

Bronners Biographie
auf www.kabarettarchiv.at

Geb. 23. Oktober 1922 in Wien
Kabarettist, Komponist

1938 floh Gerhard Bronner über Brünn und England nach Palästina. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich als Straßensänger, Barpianist und Komponist. 1948 kehrte er nach Wien zurück und trug eigene Chansons mit Klavierbegleitung u.a. in der Marietta-Bar vor. 1950 stieß er zur Gruppe Kehlmann, Merz, Qualtinger und wirkte bei deren "Reigen 51" als Komponist, Pianist und Conférencier mit. 1952 brachte diese Gruppe ihr erstes Kabarett-Programm "Brettl vor'm Kopf" heraus. 1953 bis 1955 war Bronner in Hamburg beim NDR. Nach seiner Rückkehr pachtete er die Marietta-Bar und engagierte für diese u.a. Georg Kreisler und Peter Wehle. 1956 pachtete er gemeinsam mit Kreisler das "Intime Theater" in der Liliengasse. Dort brachte das namenlose Ensemble um Bronner-Merz-Qualtinger zwei Programme heraus. Eines folgte im Fernsehen, "Spiegel vor'm G'sicht". 1959 übernahm Bronner das "Neue Theater am Kärntnertor" (bis 1966), wo das Kabarett-Ensemble grandiose Erfolge feierte. Gerhard Bronner schrieb Erfolge wie "Der g'schupfte Ferdl", "Der Halbwilde", "Der Bundesbahnblues" oder "Der Papa wird's scho richten". 1961 löste sich das Ensemble auf und Bronner engagierte den Grazer "Würfel" an sein Haus. In weiterer Folge spielten bei und mit Bronner damals Unbekannte wie Herwig Seeböck, Peter Lodynski, Dolores Schmidinger, Marianne Mendt oder Lore Krainer - auch in seinen Fernsehsendungen wie "Zeitventil" oder "Die große Glocke". Für's Radio gestaltete er Sendungen wie "Schlager für Fortgeschrittene" oder den "Guglhupf" (1978-1988). Seit 1973 tritt er regelmäßig mit Elfriede Ott in Chansonprogrammen auf. Daneben brachte aber auch immer wieder Programme mit Peter Wehle. Darüberhinaus übersetzte Bronner Satiren Kishons, bearbeitete das Musical "Cabaret" und schuf eine Wiener Fassung von "My fair Lady".



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