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Tragischer Arbeitsunfall mit Todesfolgen im Prater

9.08.2017

Der Wiener Prater und seine Unternehmer trauern um einen Mitarbeiter.

 

Zu allererst möchten wir im Namen der gesamten Prater-Familie den Angehörigen des Mitarbeiters unser Mitgefühl aussprechen!

So der Inhaber der Fahranlage Stefan Sittler-Koidl.

 

Wir sind alle tief betroffen. Der junge Mann war seit Juni im Prater tätig und hat sich vom ersten Tag an

durch seine äußerst freundliche und engagierte Art hervorgehoben.

Umso unerklärlicher ist es für uns, wie es zu dem tragischen Vorfall kommen konnte. Der Mitarbeiter wurde wie alle anderen Mitarbeiter mehrfach sicherheitstechnisch geschult – erst vergangene Woche fand eine sicherheitstechnische Evaluierung der Anlage statt, die keinerlei Beanstandungen hervorbrachte.

 

Die Polizei hat die Videoüberwachung bereits ausgewertet. Darauf ist zu sehen, dass der Mitarbeiter am Montag um 16.30 Uhr zwei Fahrgästen in die Gondel half, selbst den Startknopf drückte und dann – völlig überraschend und ohne erkennbaren Grund – in einen Bereich des Fahrgeschäftes einstieg, der bei Fahrbetrieb ausdrücklich verboten ist, zu betreten!

Der Mitarbeiter übersah dabei eine herannahende Gondel und wurde von ihr zu Boden gestoßen. Sofort wurden Erste-Hilfe-Maßnahmen gesetzt sowie die Rettungskräfte verständigt. Der junge Mann wurde nach der Erstversorgung ins UKH Meidling geflogen, wo er leider seinen schweren Verletzungen erlag.

Eine sofort durchgeführte technische Überprüfung der Bahn ergab keinerlei Beanstandungen. Die Polizei geht deshalb von menschlichem Versagen aus.

 

Polizeibericht: Arbeitsunfall mit Todesfolge

 

Am 07.08.2017 gegen 16.40 Uhr kam es in Wien Leopoldstadt zu einem Arbeitsunfall mit Todesfolge. Ein 26-jähriger Mitarbeiter des Vergnügungsparks begab sich, während eine Attraktion in Betrieb war, in den Gefahrenbereich und wurde dabei von einer Garnitur erfasst. Die Berufsrettung Wien begann noch vor Ort mit den Ersten Hilfe Maßnahmen. Der Verletzte wurde mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus verbracht, wo er in weiterer Folge seinen schweren Verletzungen erlag.

Die weiteren Erhebungen werden durch das Arbeitsinspektorat durchgeführt.

 

Aus Gründen der Pietät blieb der Betrieb zwei Tage geschlossen.

 

 

 

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