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Besuch bei Maria Theresia

7.05.2017

300 Jahre – und kein bisserl leise!

 

Besuch bei Maria Theresia, der mächtigsten Frau der Habsburger

 

Am 300. Geburtstag von Maria Theresia besuchten historisch interessierte Mitglieder des Österreichischen Journalistenclub die

Ausstellung „Maria Theresia“ im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB).

 

 

Obwohl die Erzherzogin von Österreich und Königin von Böhmen und Ungarn nie zur Kaiserin gewählt oder gar gekrönt wurde, kennt sie dennoch jeder als Kaiserin Maria Theresia. Sie ist eine der bedeutendsten und populärsten Herrscherpersönlichkeiten der Habsburgerdynastie und bis heute die einzige Frau an der Regierungsspitze des Landes.

 

Sie gilt als „Landesmutter“, die den Zusammenhalt der Völker garantierte, und wurde zu einer Symbolfigur österreichischer Geschichte – ein Mythos, der bis heute nachwirkt. Obwohl vieles davon nur mit „historischer Verklärung“ zu erklären ist.

 

 

Die Ausstellung „Maria Theresia“ präsentiert Habsburgs mächtigste Frau in 16 thematischen Stationen. Mehr als 160 Bilder, Druckwerke und Handschriften stellen sie in ihren unterschiedlichsten Facetten dar. Ihre politischen Erfolge und Reformen kommen dabei ebenso zur Sprache wie ihre Krisen und Kriege, ihre Rolle als strenggläubige Katholikin, Ehefrau, Mutter und Sängerin.

Darüber hinaus dokumentiert die Schau auch den Mythos Maria Theresia, der sich nach ihrem Tod 1780 in zahlreichen Denkmälern, Theaterstücken und Filmen zeigt. Einige der Ausstellungsobjekte sind erstmals öffentlich zu sehen, so auch das prachtvolle Erbhuldigungswerk, das nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion umfassend restauriert werden konnte.

 

 

Die Ausstellung gliedert sich in die Bereiche: Erbhuldigung „der Allerdurchleuchtigst-Großmächtigsten Frauen“; Strenger Katholizismus, barocke Lebensfreude; Theresianische Staatsreform, dem Leibarzt der Kaiserin und Reformator des österreichischen Gesundheitswesens und Bücherzensor Gerard van Swieten, dem Aufbau des Naturalienkabinett; der 1751 in Wiener Neustadt gegründete Theresianische Militärakademie, die heute die älteste noch bestehende Militärakademie der Welt ist; der Reorganisation der österreichischen Armee und der Ausformung eines einheitlichen Wirtschaftsgebietes im Habsburgerreich: Binnenzölle wurden beseitigt und die Zollschranken an die äußere Grenze der Monarchie verlegt.

 

 

Die sehr eindrucksvolle Ausstellung aus Anlass des 300. Geburtstages von Maria Theresia im wunderschönen Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek ist, trotz ihrer räumlich bedingten Schlichtheit sehr eindrucksvoll.

 

Die Schau ist bis zum 5. Juni geöffnet.

 

 


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