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Bericht

[15.April]Après-Ski und Almen im Bier-Schanigarten
[15.April]Stelzen im Fiaker
[15.April]Mit Schinken und Jazz Ostern feiern
[15.April]Wachslegenden im Prater
[13.April]Shopping-Runde im Wiener Riesenrad
[13.April]Hochsaison für Wiens Ostermärkte
[12.April]Der bekannteste Hase
[12.April]Buntes Osterfest im Wurstelprater
[10.April]Yoga für Männer in Kolariks Praterfee
[10.April]Riding Stelze im Prater
[8.April]Wiener Riesenrad: Rekordjahr 2018

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Saisonauftakt 2009

Pressemitteilung:
In die heurige Saison startet der Prater mit neuem Schwung und neuen Attraktionen.
„Die junge Saison zeigt, dass viele Praterunternehmerinnen und Praterunternehmer große Investments tätigen, um Neuerungen in den Prater zu bringen. Es ist ein schönes Zeichen, dass sich alle Beteiligten engagieren, wenn es um die Attraktivierung des öffentlichen Raums geht“, so der Aufsichtsratsvorsitzender der stadt wien marketing KR Bernd Schmid zum Saisonstart.

Der Prater lebt seit jeher von Menschen mit unternehmerischer Ausrichtung – von vielen Ideen, neuen Plänen und starkem Umsetzungswillen. Dazu kommt: Der Prater ist ein bedeutender Faktor in der Wiener Wirtschaftslandschaft.
„Die 250 Praterbetriebe sichern mehr als 1.000 Arbeitsplätze in Wien und investieren jedes Jahr im Durchschnitt rund 7 Millionen Euro in bestehende und neue Attraktionen, sowie die Gastronomie“, erklärt Eva Sittler, Präsidentin des Wiener Praterverbandes. Gerade deshalb ist es gemeinsames Ziel der Stadt Wien, der Prater Service GmbH und dem Wiener Praterverband die bestehende, gute Zusammenarbeit zu intensivieren, um weiterhin zukunftsorientierte Konzepte im Sinne der Besucher zu entwickeln.
„Wunsch aller Beteiligten ist es das Qualitätsniveau des Wiener Praters kontinuierlich zu steigern, das Erscheinungsbild zu verbessern und den Gästen einen angenehmen und erlebnisreichen Aufenthalt zu bieten.

2009 stellen wir die Praterbesucher daher in allen unseren Aktivitäten in den Mittelpunkt“, so Christian Rötzer, neuer Geschäftsführer der Prater Service GmbH. Durch die neue U-Bahnstation Messe-Prater, die beschlossene Übersiedelung der Wirtschaftsuniversität auf das Messegelände sowie weitere Projekte rund um den Bahnhof Wien-Nord werden die Besucherströme in den Prater deutlich zunehmen.
Dem zweiten Haupteingang zum Prater an der Ecke Messestraße/Südportalstraße wird daher in den nächsten Jahren gesteigerte Bedeutung zukommen.

„Auch etwas in die Jahre gekommene Bereiche des Vergnügungsparks bedürfen einer sanften Umgestaltung. Schrittweise und in enger Abstimmung mit den Praterunternehmern soll sich der Prater zu einem ganzjährig geöffneten Freizeitpark entwickeln und damit zusätzliche Besucher aus dem In- und Ausland anziehen“, beschreibt Rötzer die anstehenden Planungen.
Um den Besuchern in der heurigen Saison neue Attraktionen und spannende Produkte bieten zu können, haben die Praterunternehmer die Winterpause genützt, um neue Fahrgeschäfte zu errichten und bestehende Lokale und Attraktionen zu renovieren. Diese Investitionen werden zum Teil von der Prater Service GmbH, dem Wiener Praterverband und einzelnen Praterunternehmern getragen.

Die Pratersaison kann dieses Jahr gleich mit zwei stark in der Geschichte des Vergnügungsparks verwurzelten Neuigkeiten aufwarten: „Toboggan“ und „Stumboot“ waren bereits um 1900 begehrte Publikumsmagneten, und werden dieses Jahr erstmals nach ihrer Renovierung wieder die Pforten öffnen.
Nach mehr als acht Jahren Pause lädt der heute unter Denkmalschutz stehende Toboggan wieder zur lustigen Rutschpartie ein. Diese weltweit letzte aus Holz gebaute Rutsche hat eine bewegte Geschichte hinter sich: 1913 im Prater eröffnet, brannte der Holzrutschenturm während des Zweiten Weltkrieges komplett ab und wurde 1947 anhand von alten Plänen originalgetreu wiedererrichtet. Im Jahr 2000 musste der Toboggan aus Sicherheitsgründen jedoch geschlossen werden und war seitdem für Besucher nicht mehr zugänglich. Mittels finanzieller Unterstützung der Stadt Wien und den beiden Sponsoren UPC und IRM-Kotax konnte der historische Rutschturm saniert werden und wird mit Beginn der Pratersaison 2009 wieder eröffnet.

Nostalgie pur! Ein fast vergessener Schaukelspaß ist wieder in den Prater zurückgekehrt. Mit der Wiedererrichtung der „Wiener Dampfsturm Yacht aus 1907" wird mit Ende April ein wunderbares Stück Nostalgie an seinen alten Platz zurückkehren. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts begeisterte diese Schaukel Jung und Alt und übte eine große Faszination auf die Besucher aus. Die elektrisch betriebene Doppelschaukel wurde in Ihrer Konstruktion und Optik den alten historischen Dampfbooten nachempfunden. In England Ende des 19. Jahrhunderts erfunden, galt das Sturmboot als erster Thrill-Ride und reiste damals von Jahrmarkt zu Jahrmarkt. Insgesamt gibt es weltweit nur drei Anlagen dieser Art. Es lag daher auf der Hand dieses spektakuläre Relikt in die heutige Zeit zu retten und ihm seinen alten Bestimmungsort wiederzugeben.
Mit der Wiedererrichtung des „Toboggans“ und dem „Sturmboot“ wird ein Teil historischer Pratergeschichte wieder zum Leben erweckt. Auch im Hinblick auf die Gesamtentwicklung des Praters konnte, Dank dem Engagement der Unternehmer Sammy Konkolits, Gabi Lindengrün und Susanne Kleindienst-Passweg, ein weiterer wesentlicher Schritt gesetzt werden“, bedankt sich KR Schmid bei den Initiatoren.

In den vergangenen Wintermonaten übersiedelte das Fahrgeschäft „Magischer Rotor“ der Betreiber Thomas Sittler und Nikolaj Pasara von Prater Parzelle 19 auf den Calafatiplatz, Parzelle 41 – ein historischer Platz auf dem von 1854 bis zum Praterbrand 1945 der „Große Chineser“ stand. Der magische Rotor ist ein modernes Karussell, in dem die Fahrgäste „schweben“ lernen. Durch die Zentrifugalkraft wird man nach außen gepresst und verliert den Boden unter den Füßen. Das Fahrgeschäft, die Spielstände und der Süßwarenstand sind im chinesischen Stil gehalten und haben so zu „historischen Wurzeln“ gefunden.

Im Sinne des Energiespartrends wurde das Blumenrad der Familie Koidl neu gestaltet und auf moderne, energiesparende LED-Beleuchtung umgestellt. Es konnten 80% des verbrauchten Stroms gegenüber herkömmlichen Glühlampen eingespart werden. Das ist ein Beitrag für die Umwelt und ein schön anzusehendes Lichtspektakel.
Bei Europas erster Flugachterbahn Volare der Familie Koidl fliegen die Gäste heuer auf neuen High Speed Rollen und durch einen „Stroboskop-Tunnel“.

Neben den beiden nostalgischen Attraktionen werden auch zwei Go Kart-Bahnen ein neues Fahrgefühl und actionreiche Rennen mit sich bringen. Die Bauarbeiten sind noch im vollen Gang, werden jedoch voraussichtlich bis Mitte April abgeschlossen sein. Die Strecke der ehemaligen Le Mans Go Kart-Bahn am Rondeau wird komplett erneuert und mitten durch eine aufwendig gestaltete Gebirgslandschaft führen. Errichtet wird die zweistöckige und 4,5 Meter breite Rennstrecke von der Firma Fun Vergnügungsbetriebe GmbH, Entwickler und Produzent ist der in Osttirol tätige Walter Pondorfer. Auf der rund 250 m langen Bahn, mit zahlreichen Serpentinen und einer 450 Grad Windung kann das rasende Bergrennen in den kräftigen Karts (natürlich mit Geschwindigkeitsbegrenzung) beginnen. Eine Open-Air Go-Kart-Bahn mit einer derart naturgetreuen Landschaft, hat es im Prater bisher noch nicht gegeben. Ganze 90 Meter wird die Strecke der beliebten MPQ-Bahn der Familie Padilla verlängert und mit komplett neuen Go Karts modernster Technologie aufwarten. Schon bald dürfen sich auch die jüngeren Rennfahrer auf das heißbegehrte Speed-Rennen freuen, denn eines der neuen Kriterien ist, dass bereits Kinder ab dem vollendeten 10. Lebensjahr die Rennstrecke bestreiten dürfen. High-Speed-Rennen ist etwas für die Größeren und wird ab dem vollendeten 15. Lebensjahr erlaubt sein. Zusätzlich bietet der neue MPQ-Prater-Kart-Club viele interessante Angebote und mit der neuen Bonuscard wird jedes 15. Rennen zum Gratisspaß!

Ab der Saison 2009 wird die seit 2007 im Prater als Zahlungsmittel akzeptierte Pratercard um die Funktion einer Zeitkarte erweitert. Die Zeitkarte ist vorerst ausschließlich für touristische Kooperationspartner bzw. Incoming-Reisebüros erhältlich, die ihren Kunden für zwei Stunden die Karte zur Verfügung stellen können. Die „normale“, weiter erhältliche Pratercard mit aufladbarem Guthaben ermöglicht den Besuchern des Wiener Praters die bargeldlose Zahlung bei diversen Attraktionen und Fahrgeschäften.
Durch das bargeldlose Zahlungsmittel in Scheckkartenformat haben Besucher die Möglichkeit, den Eintritt zu den Vergnügungen im Vorhinein zu bezahlen und direkt vor Ort von der Karte abbuchen zu lassen.
„Die Pratercard hat drei wesentliche Funktionen: Der Praterbesucher genießt Preisvorteile von 20% bei den teilnehmenden Fahrgeschäften, sie ermöglicht die Planung des Praterbesuchs nach einem vorher festgelegten Budget und bietet die Möglichkeit, einen Praterbesuch auch seinen Enkeln, Kindern oder Nichten und Neffen zu schenken. Ob Erstkommunikation, Firmung oder Geburtstag: Anlässe gibt es genug“, erklärt Alexander Meyer-Hiestand, Geschäftsführer des Wiener Praterverbandes.
Die Pratercard bietet den Besuchern des Wiener Praters einen einfacheren und flexibleren Besuch des Vergnügungsparks. Als Wertkarte mit Prepaid-Funktion, mit einem aufgebuchten Guthaben von 10 bis maximal 500 Euro, bietet die Pratercard Vorteil und Vergnügen gleichzeitig. Denn das Bezahlen mit der Pratercard zahlt sich in jedem Fall aus: Bei allen an dieser Aktion teilnehmenden Attraktionen gibt es 20% Preisermäßigung bei den Eintrittspreisen.
Der Verkauf der Pratercard erfolgt über mehrere Vertriebskanäle inner- und außerhalb des Praters. Während der Pratersaison kann die Pratercard an den beiden Prater-Infoständen am Riesenradplatz und Praterzentralplatz erworben werden.
Außerdem bietet Wien Ticket die Pratercard im Internet auf www.wien-ticket.at sowie telefonisch unter der Wien Ticket Service Line 01/58885 zum Verkauf an.

Der Praterfolder für die Saison 2009 zeigt sich in neuem Design. Er wurde von LOWE GGK in Tagebuchform gestaltet. „Jeder hat schon einmal eine Kinokarte oder ähnliche Erinnerungen an einen schönen Tag in sein Tagebuch geklebt. Genau an diese Erinnerungen knüpft das Konzept des neuen Praterfolders an“, beschreibt Prater Service Geschäftsführer Rötzer das neue Design,
„Tickets, Zuckerl, Fotos und kleine Andenken geben einen schönen Eindruck von allen Attraktionen und Highlights des Wiener Praters. Der neue Slogan „Spaß mitten in Wien“ verspricht genau das, was der Prater hält.“ Als Service für ausländische Besucher wird er neben den Sprachen Deutsch und Englisch auch in Italienisch, Französisch, Tschechisch und Ungarisch im Prater aufgelegt, sowie an Hotels und Reisebüros übermittelt.

„Spaß mitten in Wien“ heißt auch der neue Pratersong und ist eine wienerische Liebeserklärung an den Wurstelprater. Produziert wurde das Lied von gosh!_audio; Idee, Text und Musik stammen von Stephan Kolber und Harald Sulzbacher. Gesungen von Birgit Kubica und Thomas Augustin, vermittelt der Song zum einen das typisch Wienerische Wesen des Praters und zum anderen den vollkommenen Spaß und die Abenteuerlust. Bei mehrmaligem Anhören will der Song nicht mehr aus den Köpfen und wird mit der Zeit zu einem richtigen Ohrwurm. Also worauf noch warten – Hereinspaziert auf www.praterservice.at, wo alle musikbegeisterten Praterfans den Song gratis downloaden können.

Für die Pratersaison 2009 haben sich die Praterunternehmer ihre Ziele sehr hoch gesteckt. Es gilt, die Besucher für einen Praterbesuch zu begeistern. Spaß und hohes Service wird daher auch heuer groß geschrieben. „In unserer Branche merken wir erfahrungsgemäß sehr früh, wenn die wirtschaftliche Situation angespannter wird. Nichtsdestotrotz haben viele Praterunternehmer nicht davor zurückgeschreckt, auch in der Saison 2009 sehr viel Geld in ihre Betriebe zu investieren. Wir Praterunternehmer gehen optimistisch in die neue Saison und möchten alle Besucher herzlich willkommen heißen“, so Meyer-Hiestand abschließend.

FOTOS: Wolfgang Payer

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